Unser Perlbachwasser

Trinkwasserqualität

Das Wasserwerk des Wasserversorgungszweckverbandes Perlenbach liefert ein Trinkwasser, das allen Anforderungen der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) der Bundesrepublik gerecht wird. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Deshalb wird durch ein
sehr aufwendiges Beprobungs- und Analysenprogramm die Einhaltung der mikrobiologischen und chemischen Parameter ständig überprüft. Diese Beprobungen werden weit über die gesetzlichen Festlegungen hinaus durch unser akkreditiertes Betriebslabor und unabhängige
Labore durchgeführt.

Vergleich von Perlbach- und Mineralwasser

Offenbar glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, dass aus dem Wasserhahn das pure Gift kommt. Anders ist der (ökologisch unverträgliche) Boom bei Mineralwässern nicht zu erklären. Obwohl die Qualität unseres Leitungswassers gut ist, wendet sich manch einer mit entsetztem Gesicht ab, wenn man ihm statt Mineralwasser einfach ein Glas Leitungswasser reicht. Leitungswasser hat leider immer noch den Ruf, von minderer Qualität zu sein. Doch dem ist absolut nicht so, denn die strenge Trinkwasserverordnung garantiert eine einwandfreie Beschaffenheit.

Trinkwasser muss laut Trinkwasserverordnung (TrinkwV) so beschaffen sein, dass bei lebenslangem Genuß die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. Diese Voraussetzung ist bei vielen anderen Lebensmitteln nicht gegeben. Das ist ein Grund dafür, dass die Grenzwerte der TrinkwV deutlich schärfer sind als die Richtwerte für viele Lebensmittel. Die Trinkwasserverordnung ist in vielen Punkten sogar strenger als die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO). Dies ist auch aus der unten aufgeführten Tabelle zu entnehmen. Vielfach sind die Grenzwerte für Schadstoffe im Trinkwasser um den Faktor 100 niedriger (schärfer) angesetzt als in anderen Lebensmitteln. Experten betonen immer wieder, dass es keinen gesundheitlichen Grund gibt, von gewöhnlichem Trinkwasser auf Mineralwasser umzusteigen. Da sowohl Trinkwasser als auch Mineralwasser nur keimarm, nicht aber keimfrei sind, sollten beide für z. B. die Zubereitung von Säuglingsnahrung abgekocht werden. Hierzu kommt, dass Trinkwasser bis zu 600 mal billiger ist als Flaschenwasser.

Trinkwasser ist der ideale Durstlöscher. Der einfache Genuß im Glas ist jedoch nicht jedermanns Sache, denn mit Kohlensäure schmeckt das Wasser manchem einfach besser. Sprudelwasser ist die beliebteste Variante des Wassers, da es einen besonders erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack hat und zudem die Grundlage für Limonade und andere Erfrischungsgetränke bildet. Das Sprudeln des Wassers wird durch das Gas Kohlendioxid (CO2) verursacht.

Kleine Flaschenwasserkunde

Quellwasser (QW) braucht weder eine amtliche Anerkennung, noch eine "ernährungsphysiologische Wirkung".

Tafelwasser (TW) ist im Gegensatz zum Mineralwasser kein Naturprodukt. Tafelwasser ist eine künstlich hergestellte Mischung aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten z.B. Meerwasser, Mineralwasser, Sole etc. Es unterliegt der deutschen Verordnung für Mineral-, Quell- und Tafelwasser.

Heilwasser (HW) ist eine Arznei und braucht deshalb eine Zulassung wie andere Medikamente auch. Trotzdem darf es außerhalb von Apotheken verkauft werden.

Natürliches Mineralwasser (NM) muss einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen entstammen. Es muss natürlich rein sein. NM darf nur am Quellort abgefüllt und muss amtlich anerkannt werden. Voraussetzung dafür ist ein Gutachten über die "ernährungsphysiologische Wirkung".
 chem. SymbolGrenzwerte MTVO Quell- u. TafelwasserGrenzwerte MTVO Mineralwasser
ArsenAs0,04 mg/l0,05 mg/l
CadmiumCd0,005 mg/l0,005 mg/l
ChromCr0,05 mg/l0,05 mg/l
QuecksilberHg0,001 mg/l0,001 mg/l
BleiPb0,04 mg/l0,01 mg/l

 

 

 

 berechnet alsGrenzwerte TrinkwVØ - Werte 2015 Wasserwerk Perlenbach
ArsenAs0,010 mg/l<0,005
CadmiumCd0,0030 mg/l<0,0005
ChromCr0,050 mg/l<0,005 mg/l
QuecksilberHg0,001 mg/l<0,0001
BleiPb0,01 mg/l<0,005 mg/l